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Fachtagung 2016

//Fachtagung 2016
Fachtagung 2016 2017-09-15T05:44:17+00:00

Project Description

Fachtagung vom 14. April 2016 in Luzern

In den vier thematischen Workshops der Fachtagung sind verschiedene Projektbeispiele und Erfahrungen der Mitglieder vorgestellt und zusammen mit den Teilnehmenden intensiv diskutiert worden. Hier finden Sie die Präsentationen, Dokumentationen und Schlussfolgerungen:

Sortiert nach diesen Themen:

Lernort Arbeitsplatz

Das praktische Erwerben von Fähigkeiten direkt im realen Arbeitsumfeld ist ein zentrales Element für die duale Berufsbildung. In den Mitgliedsländern des Geberkomitees ist das Verhältnis zwischen praktischem Lernen im Betrieb und schulischem Lernen zwischen 80:20 und 60:40. Das Lernen im Betrieb steht somit im Zentrum der dualen Berufsausbildung. Damit der Arbeitsplatz als Lernort zum Tragen kommt, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Im Rahmen der Fachtagung wurden folgende Fragestellungen diskutiert:

  • Beziehung zwischen den Lernorten Schule und Betrieb: Wie soll/muss die lebendige Beziehung zwischen Schule und Betrieb gestaltet sein, damit ein Arbeitsplatz als Lernort funktionieren kann?
  • Lernort Betrieb: Wie soll/muss ein Unternehmen einen Arbeitsplatz gestalten, damit dieser von der Person, die ausgebildet wird, tatsächlich als ein Lernort erfahren werden kann?
  • Rahmenbedingungen für den Lernort Betrieb: Welche Voraussetzungen/Rahmenbedingungen müssen gegeben sein, damit der Arbeitsplatz als Lernort funktionieren kann?

Lesen und hören Sie mehr zu den Präsentationen, Ausführungen und Schlussfolgerungen des Workshops:

ZUSAMMENFASSUNG & TAKE HOME MESSAGES ALS PDF…
Projektbeispiel ADA, China

Gemeinsame Verantwortung von Staat und Privatwirtschaft

Die gemeinsame Verantwortung von Staat und Privatwirtschaft bzw. von schulischen und betrieblichen Partnern ist ein zentrales Merkmal der dualen Berufsbildung. Die sogenannte Verbundpartnerschaft ist in den Gesetzgebungen geregelt. Ausgangspunkt für die Zusammenarbeit sind klar definierte Zuständigkeiten sowie ein Dialog auf Augenhöhe. In den Partnerländern der Entwicklungszusammenarbeit ist die Privatwirtschaft oft gar nicht oder nur minimal involviert. In Berufsbildungsprojekten ist der Einbezug der Privatwirtschaft daher oft ein zentrales Projektziel.

Lesen und hören Sie mehr zu den Präsentationen, Ausführungen und Schlussfolgerungen des Workshops:

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Projektbeispiel BMZ/GIZ, Ägypten
Projektbeispiel DEZA, Myanmar

Hausforderungen und Erfahrungen mit dualen Systemreformen am Beispiel der Republik Moldau

Die moldauische Berufsbildung befindet sich gegenwärtig in einem unbefriedigenden Zustand und steht vor umfangreichen Reformaufgaben. Im Zentrum stehen dabei u.a.

  • die Anpassung der gesetzlichen Grundlagen für die berufliche Sekundarausbildung,
  • die Pilotierung von dualen Ausbildungslehrgängen von zwei Jahren und
  • das Capacity Building des Schulpersonals.
  • die Kapitalisierung und Ausweitung von Pilotprojekten.

Zwei Projektepräsentationen haben zudem aufgezeigt, wie die ADA durch den Aufbau eines Berufszentrums im Rahmen der Wirtschaftspartnerschaften und der LED mit dem Projekt «CONSEPT – Stärkung der Berufsbildung in der Republik Moldau» das Land in diesen Bestrebungen unterstützt.

Lesen und hören Sie mehr zu den Präsentationen, Ausführungen und Schlussfolgerungen des Workshops:

VET-System Moldova: Präsentation Moldau S. Gincu

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Projektbeispiel ADA, Moldau
Projektbeispiel LED, Moldau

Duale Berufsbildung in fragilen Kontexten

Weltweit leben mehr als 1,5 Milliarden Menschen in fragilen und von Konflikt und Gewalt geprägten Ländern. Rund 28 Mio. Kindern in Konfliktregionen bleibt der Schulbesuch verwehrt. Damit verlieren sie oft die persönlichen, beruflichen und sozialen Perspektiven für ihr Leben. Mit beruflicher Bildung (Erst- und Weiterbildung) entwickeln Menschen nicht nur fachliche Kompetenzen, sondern verbessern auch ihre persönlichen und sozialen Fähigkeiten. Die Arbeitsgruppe ist – ausgehend von den beiden Projektbeispielen Niger und Palästina – der Frage nachgegangen, welche Perspektiven duale Berufsbildung in von Fragilität und von informellen Beschäftigungsverhältnissen geprägten Kontexten schaffen kann.

Lesen und hören Sie mehr zu den Präsentationen, Ausführungen und Schlussfolgerungen des Workshops:

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Projektbeispiel BMZ/GIZ, Palästina
Projektbeispiel DEZA, Niger

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